Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

Zelten mit Kindern

Schöner Urlaub auf dem Campingplatz

Zeltgröße, die Wahl des Schlafsacks, die richtige Kleidung: Damit der Zelturlaub ein voller Erfolg wird, sollte er gründlich geplant werden.


Viel draußen sein, frei herumlaufen und neue Freunde kennen lernen: So schön ist ein Zelturlaub für Kinder. Auch für die Eltern kann die Zeit auf dem Campingplatz herrlich entspannend sein – vorausgesetzt sie haben den Urlaub gut geplant. Das fängt mit der Zeltgröße an. Damit Taschen, Kuscheltiere, Spiele und Ersatzschuhe auch noch Platz haben, sollten die Maße großzügig berechnet werden. Für eine vierköpfige Familie ist z. B. ein Zelt für fünf bis sechs Personen optimal. Außerdem sollte es möglichst wasserdicht sein, falls ein paar Regentage drohen. Achten Sie auf die Angabe der Wassersäule. Ab einer Wassersäule von 1500 Millimetern gilt das Zelt als wasserdicht. Das Außenzelt sollte also mindestens diesen Wert haben, der Zeltboden noch höher, weil er einer ständigen Beanspruchung unterliegt.  Tipp: Die größte Schwachstelle bleiben immer die Nähte. Wer für alle Fälle ausgerüstet sein möchte, nimmt Nahtband oder Nahtdichter zum Versiegeln von undichten Stellen mit. 

Beim Schlafsack auf die Qualität achten

Neben dem Zelt benötigen Camper eine Unterlage zum Schlafen, z. B. eine Isomatte, und einen Schlafsack. Kaufen Sie lieber ein hochwertiges und warmes Modell als das Schnäppchen vom Discounter. In See- oder Meernähe können die Nächte sogar im Sommer empfindlich kühl werden. Für Kids empfehlen sich extra Kindermodelle, weil die Schlafsäcke für Erwachsene zumindest bei niedrigen Außentemperaturen zu viel Hohlraum haben, der mit erwärmt werden muss. Tipp: Falls Sie den Schlafsack auf Zuwachs gekauft haben, können Sie ihn in kühlen Nächten im unteren Bereich abbinden. Sich mit mehreren Schichten vor dem Auskühlen zu schützen, ist meistens nicht von Erfolg gekrönt. Denn im Schlafsack funktioniert das Zwiebelprinzip in der Regel nicht. Nützlich ist allerdings eine Mütze, da über den Kopf die meiste Wärme verloren geht. 

Heiße Getränke spenden Wärme

Willkommen sind an kühlen Tagen auch eine heiße Tasse Tee, Kakao oder eine warme Suppe. Darum sollten immer genügend Teebeutel, Kakaopulver, Tütensuppen sowie eine große Thermosflasche mitgenommen werden. Falls die Kinder dennoch tagsüber frösteln, hilft die passende Bekleidung: Eine warme Unterhose und Socken, eine Fleecejacke sowie Regenbekleidung inklusive Gummistiefel gehören bei jedem Zelturlaub ins Gepäck. 

Ein gemütlicher Essplatz

An der frischen Luft ist der Appetit besonders groß. Aus dem Grund beinhaltet die Grundausstattung eines jeden Campers einen kleiner Gaskocher. Er lässt sich leicht bedienen, zaubert im Handumdrehen eine warme Suppe – und ist bei Nichtgebrauch platzsparend verstaut. Zwar kann man auch auf einer Picknickdecke am Boden essen, doch weitaus komfortabler sind ein Klapptisch und einige Campingstühle. 

Für mehr Platz: ein Tarp oder Sonnensegel

Bei leichtem Regen hält ein Tarp oder Sonnensegel den Essplatz trocken. Wer es direkt vor dem Zelteingang aufbaut, gewinnt so extra Raum zum Sitzen, Lesen oder Spielen. Tipp: Um einen optimalen Schutz zu bieten, sollte die Größe des Tarps mindestens vier Mal vier Meter betragen. Außerdem sollte man beim Kauf auf die Qualität achten. Ein leichtes, instabiles Tarp hält unter Umständen einen auffrischenden Wind nicht stand.